Panini: Das sind meine Doppelten (Folge 2)

Trotz der klitzekleinen EM-Vorbereitungskrise der deutschen Fußball-Nationalelf hatte ich es beim heutigen Panini-Treffen im Stuttgarter Pressehaus vor allem auf DFB-Kicker abgesehen. Mit Kollege Tobias Köhler von der Stuttgarter Zeitung habe ich mir in Philipp Lahm, Lukas Podolski und Thomas Müller gleich drei Deutsche ertauscht.
Mir fehlen nun nur noch drei DFB-Porträts: Eines müsste Manuel Neuer sein (Nr. 229), ein anderes Mesut Özil (Nr. 241), das dritte (Nr. 237) weiß ich jetzt nicht. Irgendwer zwischen Höwedes und Khedira.

Na ja, und außer den drei Porträts fehlen mir von Deutschland auch noch das Maskottchenbild, das DFB-Wappen, zwei Teamfotos und zwei „In Action“-Bilder…

Folgende doppelte Panini-Bilder kann ich derzeit zum Tausch anbieten (Stand: 30. Mai):

34, 36, 56, 59, 67, 74, 88, 95, 96
124, 132, 158, 179, 183
206, 215, 238, 240, 248, 255, 264, 273, 277
300, 301, 314, 324, 327, 334, 355, 371, 377
415, 419, 429, 444, 454, 465, 470, 472, 482, 487, 494
515, 517, 521, 533, 537

Wer will mit mir tauschen? Dann einfach ins Kommentarfeld dieses Blogeintrags hineinschreiben. Ich verschicke gerne meine Doppelten im Briefumschlag quer durch das Land und tausche 1:1.

Gute Stimmung beim Basketball: EnBW Ludwigsburg – Bayern München (64:71)

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Wenn ein Basketballteam das dritte Viertel eines Bundesliga-Heimspiels mit sage und schreibe 20:6 für sich entscheidet, dann lässt das höchstwahrscheinlich auf einen insgesamt sehr überlegenen Auftritt schließen. Anders bei EnBW Ludwigsburg gegen den FC Bayern München.

Da die prominenten Gäste um Trainer Dirk Bauermann, Aufbauspieler Steffen „Steffi“ Hamann, Jan-Hendrik Jagla und Co. in den anderen Vierteln stets besser punkteten als Ludwigsburg, gingen die Bayern nach einer unterhaltsamen Partie und einer beachtenswerten Aufholjagd der Gastgeber in der trotz Topspiel-Zuschlag von 20 auf 23 Euro offiziell ausverkauften Arena (4500 Zuschauer) – es waren aber einige Plätze frei geblieben – als Sieger vom Feld. Der Tabellensechste hatte beim 17. und Vorletzten also den erwarteten Favoritensieg (71:64) eingefahren.

Bei meinem dritten Basketball-Bundesligaspiel-Besuch (war mal vor fast zehn Jahren bei RheinEnergy Köln und vor ein paar Jahren wegen einer Geschichte über Dirk Mädrich bei den Artland Dragons in Quakenbrück) hat mich vor allem die schicke Arena sowie die gute und vor allem friedliche Stimmung beeindruckt. Naja, und natürlich Ludwigsburg-Maskottchen Lurchi (siehe Bilder 3 und 15), das während der Auszeiten unter anderem mit einem Roller übers Spielfeld fuhr, einen Handstand machte oder auch einfach mal ein gutes Stück hinter der Dreier-Linie in den Korb traf.

Den ausführlichen Spielbericht der Stuttgarter Zeitung gibt’s hier.

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Eine Gaudi mit Gaudino

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Er stand im Stau auf dem Weg vom Frankfurt nach Stuttgart, er kam über eine Stunde später als geplant – aber das Warten hat sich gelohnt: Der kultige Maurizio Gaudino, der mit dem VfB Stuttgart 1992 Deutscher Meister wurde und dem deutschen Nationalkader bei der WM 1994 angehörte, machte beim Dreh zur 16. Folge von „Bruno sieht rot“ mit. Mit Bruno Stickroth hat er sich dafür im „VfB Club Restaurant“ unweit der Mercedes-Benz-Arena unterhalten.

Die Folge ist bei stuttgarter-zeitung.de und stuttgarter-nachrichten.de zu sehen.

Mit Bruno auf dem Eis

Für die Dreharbeiten zur 13. Folge von „Bruno sieht rot“ haben sich die „Kniffs“ und ich heute Mittag mit dem „schönen Bruno“ Stickroth in der Eiswelt Stuttgart getroffen. Diese wurde feierlich von Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster eröffnet.

Bruno hat OB Schuster kurz interviewt (siehe Foto unten), dazu ein paar Besucher und natürlich hat er sich auf das spiegelglatte Eis gewagt. All‘ das zu sehen gibt es ab Mittwoch, 16. November – dann geht die 13. Folge auf stuttgarter-zeitung.de und stuttgarter-nachrichten.de online.

Ach ja, und das ich heute auch wirklich gearbeitet habe, beweist der obige Screenshot eines Fotos mit Moderator Bruno Stickroth (links) und Kniff-Mann Jens Kilian (Mitte) von Fotograf Oskar Eyb. Hier gibt’s die komplette Bildergalerie der Eiswelt-Eröffnung.

Andy Hinkel & Timo Hildebrand:        Die „arbeitslosen Superstars“ bei Sky

Rund acht Jahre ist es nur her, eigentlich keine lange Zeit – doch im Fußball eine halbe Ewigkeit: Am 1. Oktober 2003 schlug der VfB Stuttgart in der Champions League die große Mannschaft von Manchester United um Cristiano Ronaldo, Ruud van Nistelrooy und Roy Keane mit 2:1 – und zu den furiosen „jungen Wilden“ des VfB gehörten der damals 24-jährige Torwart Timo Hildebrand, der 2007 mit dem VfB gar Meister wurde, und der 21-jährige Rechtsverteidiger Andreas Hinkel.

Und nun, am 10. September 2011, hatten Hildebrand (32) und Hinkel (29) mal wieder einen gemeinsamen Auftritt, in der Show „Samstag LIVE!“ (20.45 bis 22.15 Uhr) von Bezahlsender Sky in Ismaning bei München – allerdings einzig und allein aus dem Grund, dass beide aktuell ohne Verein sind.

„Arbeitslose Superstars“

Das Duo, das einst eine feste Größe beim VfB und in der deutschen Nationalmannschaft war und Erfahrungen im Ausland (FC Valencia und Sporting Lissabon beziehungsweise FC Sevilla und Celtic Glasgow) machte, ist arbeitslos – und so stellte Sky die beiden Fußballer eben als „arbeitslose Superstars“ vor.

„Generell ist es ein bisschen zäh in diesem Jahr auf dem Transfermarkt“, antwortete der in Stuttgart weiter sehr beliebte Andy Hinkel auf die Frage der Moderatoren Oliver Pocher und Jessica Kastrop, warum er denn auch noch nach dem Schließen des Transferfensters ohne Klub dasteht.

„Ich bin voll im Saft“

„Ich will auch nichts überstürzen. Generell bin ich aber weiter sehr froh, mich beim VfB fithalten zu können.“ Eben dies hatte Hinkel bereits vor zweieinhalb Wochen in der Videoserie „Bruno sieht rot“ betont.

„Und inzwischen“, so Andy Hinkel, „nach meinem überstandenen Kreuzbandriss und vier Wochen Training beim VfB, bin ich voll im Saft. Ob sich nun was ergibt, weiß ich nicht. Wir werden’s sehen.“

Der siebenfache Nationalspieler Hildebrand muss derzeit auch in Sachen Training ohne Verein auskommen: „Ich halte mich mit einem Privattrainer in Stuttgart fit, im Torwartbereich kann man das machen, anders als bei einem Feldspieler.“

Der Torhüter möchte nach unglücklichen Abstechern nach Spanien und Portugal fußballerisch nun „schon nach Deutschland zurück“, und wenn ein Angebot kommt, „dann muss man das prüfen und dann nach dem Bauchgefühl entscheiden.“ Angebote aus der Türkei und Russland hat er kürzlich abgelehnt.

Zum 1. FC Nürnberg? „Keine Ahnung“

Oli Pocher und Jessica Kastrop, die vor allem durch den „Kopfschuss“ des VfB-Verteidigers Khalid Boulahrouz Popularität erlang, versuchten, aus denen auf einer weißen Couch entspannt lauschenden Kickern den aktuellen Stand möglicher Vertragsverhandlungen zu entlocken – doch die Medienprofis Hinkel und Hildebrand hielten sich selbst beim Begutachten von Bundesligatrikots an einer Wäscheleine bedeckt:

Vielleicht zu Ex-Trainer Magath nach Wolfsburg, wo schon Ex-Mitspieler Hitzlsperger gelandet ist? Kein Kommentar. Zum 1. FC Köln? Stille. Zum Tabellenletzten HSV? Keine Reaktion. Etwa zum 1. FC Nürnberg? „Keine Ahnung“, zuckte Timo Hildebrand, der beim Club möglicherweise für die beiden verletzten Keeper Schäfer und Rakovsky einspringen könnte, mit den Schultern. Immerhin.

„Man entwickelt eine gewisse Demut“

Über das aktuelle Hauptthema – die andauernde Arbeitslosigkeit der beiden prominenten Fußballer – hinaus entwickelte sich in einer mehr als ordentlichen Sendung erfreulicherweise eine angenehme Atmosphäre: Der Zuschauer erfuhr, dass Hildebrand im Januar erstmals Vater wird, dass der 21-fache Nationalspieler Hinkel bereits zwei kleine Kinder (zwei Jahre/neun Monate) hat, dass der Backnanger gerne Urlaub im andalusischen Chiclana de la Frontera macht, mehrere Bücher gleichzeitig liest und dass beide Fußball-Routiniers die Playstation eingemottet haben.

„Früher haben wir uns über Fußballklubs unterhalten, heute eben über unsere Kinder“, lachte Hildebrand, der zudem ehrlich zugab: „Ich hätte nicht gedacht, dass es wieder so lange dauert, bis ich wieder einen neuen Verein habe. Da entwickelt man schon eine gewisse Demut.“ Während und nach der Show wurde der Auftritt der beiden früheren Stuttgarter bei Facebook (etwa bei Andy Hinkel und bei Sky) ergiebig kommentiert.

„Ein sympathischer Auftritt“

Oliver Pocher, der einige Male – mal deutlich, mal subtil – mit Jessica Kastrop rumzickte, bedankte sich schließlich bei Andy Hinkel und Timo Hildebrand für den wahrhaft „sympathischen Auftritt“ – denn, mit einen Augenzwinkern in Richtung des FC Bayern München, „es ist in eurer Situation schwieriger hierher zu kommen, als wenn man ein 7:0 im Rücken hat.“

Dieser Artikel wurde auch auf stuttgarter-zeitung.de und stuttgarter-nachrichten.de veröffentlicht.