Zu viele Lichter fürs iPhone

20131118-184757.jpg

Wenn das iPhone es vor lauter Lichtern nicht schafft scharfzustellen. Das kreisrunde weiße Licht, so ziemlich in der Bildmitte, ist übrigens der Mond.
Fotografiert gerade eben auf der Böblinger Straße in Stuttgart-Heslach.

Werbeanzeigen

Eine hübsche Foto-Wetter-App: InstaWeather

20130115-234112.jpg

Der kleine Wald am Pressehaus in Stuttgart-Möhringen – fotografiert am 15. Januar und bearbeitet mit InstaWeather.

Da ich regelmäßig zwischen Stuttgart und dem linken Niederrhein (und auch anderswo) rumkomme und immer gerne mit dem iPhone fotografiere (vor allem Wetter, Landschaften, Gebäude), finde ich gar nicht mal schlecht, was ich vor ein paar Tagen bei itunes entdeckt habe: Die Foto-Wetter-App InstaWeather.

Sie beruht auf der von mir sehr geschätzten Foto(bearbeitungs)-App Instagram und fügt dann noch visuell die Verortung und ein paar Infos zum aktuellen Wetter (wie viel Grad, wie es am Himmel aussieht, ob’s windig ist etc.) hinzu. Ach ja, und die Uhrzeit.

Und diese Infos kann man sich ganz einfach mehr oder weniger präsent auf das bearbeitete Foto ziehen. Die Basis-Version der InstaWeather-App wurde zuletzt am 7. Januar upgedatet, ist kostenlos – und reicht mir erstmal. Ich find sie gut.

20130115-234118.jpg

Der flache Niederrhein in Rheinberg-Vierbaum (NRW) – fotografiert am 13. Januar und bearbeitet mit InstaWeather.

Baden-Württemberg: App soll Landtag transparenter machen

Der Deutsche Bundestag hat eine App, zu den Inhalten von Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung gibt es eine, selbstverständlich auch zur Berichterstattung über den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. Nun zieht auch das baden-württembergische Landesparlament nach und gibt den Start der App „Landtag von Baden-Württemberg“ bekannt.

Diese ist ab sofort kostenlos bei iTunes erhältlich. Erstmal allerdings nur für das iOs-Betriebssystem von Apple, die App ist also lediglich für iPhones und iPads geeignet und nicht etwa für Android-Geräte.

„Wir wollen erstmal schauen, wie die App ankommt“, erklärt Bettina Schreitmüller, stellvertretende Pressesprecherin des Landtags. „Das große Ziel unserer App ist es, die Arbeit des Parlaments transparent darzustellen. Der Bürger gelangt an aktuelle Informationen und wird umfassend über die Landespolitik informiert. Wir finden das durch die App sehr unkompliziert.“

Steckbriefe aller 138 Abgeordneten

In der Tat ist die neue App leicht zu verstehen und intuitiv zu bedienen, alles erklärt sich von selbst: Termine, Tagesordnungen, Sitzungen – der gesamte (landes)politische Apparat ist abgebildet und kann abgerufen werden. Die 138 Abgeordneten des Südwestens – inklusive etwa Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) oder Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) – sind mit ausführlichen Steckbriefen samt Porträtfoto, Vita und Homepage aufgeführt, alphabetisch und nach Fraktionen aufgeteilt.

Zudem sind die Mailadressen der Abgeordneten angegeben, damit interessierte Bürger auf leichtem Weg Kontakt aufnehmen können. „Darüber wurden die Abgeordneten während der Planung von Landtagspräsident Guido Wolf selbstverständlich informiert, per Rundmail“, sagt Schreitmüller.

Landtagspräsident Wolf zufolge soll die App weiter ausgebaut werden. Neben Ausschussinformationen, interaktiven Elementen und der Integration des sozialen Netzwerks Twitter sei zudem die Möglichkeit vorgesehen, per Live-Stream an Landtagsdebatten teilzunehmen.

Entwicklung der App kostete „netto 27.000 Euro“

Die bisherige Entwicklung der schnörkellosen App durch die „Babiel Neue Medien GmbH“ aus Düsseldorf, die auch die Bundestag-App auf den Markt brachte, hat nach Aussage der stellvertretenden Pressesprecherin Bettina Schreitmüller „netto 27.000 Euro“ gekostet.

„Die ersten Rezensionen bei iTunes sind positiv, das freut uns“, so Schreitmüller. „Erfahrungsberichte von den Abgeordneten haben wir noch nicht. Auf dem Flur wurde ich aber bereits von einigen angesprochen, die sich die App herunter geladen haben.“

Kritisch anmerken lässt sich, dass in der App bislang jegliche Anbindung an Facebook oder Twitter fehlt und dass sie sehr textlastig ist. Eine Bildergalerie mit Innenansichten des Landtags oder Fotos aus (anonymisierten) Büros einiger Abgeordneter hätte durchaus Charme – und wäre wahrlich transparent.

Nach eigenen Angaben ist der Landtag Baden-Württemberg das erste deutsche Landesparlament, das eine iPhone-App anbietet.

Dieser Text ist am 5. September auch auf stuttgarter-zeitung.de, stuttgarter-nachrichten und schwarzwaelder-bote.de erschienen.