„Dann brechen wir die Kacke direkt ab!“

Das ist doch mal ein wunderbarer Dialog vor laufender Kamera: Ereignet hat er sich nach der 0:1-Heimniederlage des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 gegen Aufsteiger Greuther Fürth. Ich habe sehr gelacht. Echt jetzt.

Mainz-Torwart Christian Wetklo:
„Stell‘ vernünftige Fragen oder wir brechen die Kacke ab hier!“
„Liga total“-Reporter Martin Quast: „Dann brechen wir die Kacke direkt ab.“

Gefunden im Youtube-Channel von 100goals

Anmerkung vom 9. September, 12.50 Uhr:
Das Video ist „wegen des Urheberanspruchs der DFL“ inzwischen nicht mehr verfügbar.

Andy Hinkel & Timo Hildebrand:        Die „arbeitslosen Superstars“ bei Sky

Rund acht Jahre ist es nur her, eigentlich keine lange Zeit – doch im Fußball eine halbe Ewigkeit: Am 1. Oktober 2003 schlug der VfB Stuttgart in der Champions League die große Mannschaft von Manchester United um Cristiano Ronaldo, Ruud van Nistelrooy und Roy Keane mit 2:1 – und zu den furiosen „jungen Wilden“ des VfB gehörten der damals 24-jährige Torwart Timo Hildebrand, der 2007 mit dem VfB gar Meister wurde, und der 21-jährige Rechtsverteidiger Andreas Hinkel.

Und nun, am 10. September 2011, hatten Hildebrand (32) und Hinkel (29) mal wieder einen gemeinsamen Auftritt, in der Show „Samstag LIVE!“ (20.45 bis 22.15 Uhr) von Bezahlsender Sky in Ismaning bei München – allerdings einzig und allein aus dem Grund, dass beide aktuell ohne Verein sind.

„Arbeitslose Superstars“

Das Duo, das einst eine feste Größe beim VfB und in der deutschen Nationalmannschaft war und Erfahrungen im Ausland (FC Valencia und Sporting Lissabon beziehungsweise FC Sevilla und Celtic Glasgow) machte, ist arbeitslos – und so stellte Sky die beiden Fußballer eben als „arbeitslose Superstars“ vor.

„Generell ist es ein bisschen zäh in diesem Jahr auf dem Transfermarkt“, antwortete der in Stuttgart weiter sehr beliebte Andy Hinkel auf die Frage der Moderatoren Oliver Pocher und Jessica Kastrop, warum er denn auch noch nach dem Schließen des Transferfensters ohne Klub dasteht.

„Ich bin voll im Saft“

„Ich will auch nichts überstürzen. Generell bin ich aber weiter sehr froh, mich beim VfB fithalten zu können.“ Eben dies hatte Hinkel bereits vor zweieinhalb Wochen in der Videoserie „Bruno sieht rot“ betont.

„Und inzwischen“, so Andy Hinkel, „nach meinem überstandenen Kreuzbandriss und vier Wochen Training beim VfB, bin ich voll im Saft. Ob sich nun was ergibt, weiß ich nicht. Wir werden’s sehen.“

Der siebenfache Nationalspieler Hildebrand muss derzeit auch in Sachen Training ohne Verein auskommen: „Ich halte mich mit einem Privattrainer in Stuttgart fit, im Torwartbereich kann man das machen, anders als bei einem Feldspieler.“

Der Torhüter möchte nach unglücklichen Abstechern nach Spanien und Portugal fußballerisch nun „schon nach Deutschland zurück“, und wenn ein Angebot kommt, „dann muss man das prüfen und dann nach dem Bauchgefühl entscheiden.“ Angebote aus der Türkei und Russland hat er kürzlich abgelehnt.

Zum 1. FC Nürnberg? „Keine Ahnung“

Oli Pocher und Jessica Kastrop, die vor allem durch den „Kopfschuss“ des VfB-Verteidigers Khalid Boulahrouz Popularität erlang, versuchten, aus denen auf einer weißen Couch entspannt lauschenden Kickern den aktuellen Stand möglicher Vertragsverhandlungen zu entlocken – doch die Medienprofis Hinkel und Hildebrand hielten sich selbst beim Begutachten von Bundesligatrikots an einer Wäscheleine bedeckt:

Vielleicht zu Ex-Trainer Magath nach Wolfsburg, wo schon Ex-Mitspieler Hitzlsperger gelandet ist? Kein Kommentar. Zum 1. FC Köln? Stille. Zum Tabellenletzten HSV? Keine Reaktion. Etwa zum 1. FC Nürnberg? „Keine Ahnung“, zuckte Timo Hildebrand, der beim Club möglicherweise für die beiden verletzten Keeper Schäfer und Rakovsky einspringen könnte, mit den Schultern. Immerhin.

„Man entwickelt eine gewisse Demut“

Über das aktuelle Hauptthema – die andauernde Arbeitslosigkeit der beiden prominenten Fußballer – hinaus entwickelte sich in einer mehr als ordentlichen Sendung erfreulicherweise eine angenehme Atmosphäre: Der Zuschauer erfuhr, dass Hildebrand im Januar erstmals Vater wird, dass der 21-fache Nationalspieler Hinkel bereits zwei kleine Kinder (zwei Jahre/neun Monate) hat, dass der Backnanger gerne Urlaub im andalusischen Chiclana de la Frontera macht, mehrere Bücher gleichzeitig liest und dass beide Fußball-Routiniers die Playstation eingemottet haben.

„Früher haben wir uns über Fußballklubs unterhalten, heute eben über unsere Kinder“, lachte Hildebrand, der zudem ehrlich zugab: „Ich hätte nicht gedacht, dass es wieder so lange dauert, bis ich wieder einen neuen Verein habe. Da entwickelt man schon eine gewisse Demut.“ Während und nach der Show wurde der Auftritt der beiden früheren Stuttgarter bei Facebook (etwa bei Andy Hinkel und bei Sky) ergiebig kommentiert.

„Ein sympathischer Auftritt“

Oliver Pocher, der einige Male – mal deutlich, mal subtil – mit Jessica Kastrop rumzickte, bedankte sich schließlich bei Andy Hinkel und Timo Hildebrand für den wahrhaft „sympathischen Auftritt“ – denn, mit einen Augenzwinkern in Richtung des FC Bayern München, „es ist in eurer Situation schwieriger hierher zu kommen, als wenn man ein 7:0 im Rücken hat.“

Dieser Artikel wurde auch auf stuttgarter-zeitung.de und stuttgarter-nachrichten.de veröffentlicht.

Ein Fernsehabend mit Schalke, dem BVB und Bela Rethy

Pokalsieger Schalke 04 hat sich am Samstagabend den extrem unwichtigen Fußball-Supercup geholt, Meister und Erzfeind Borussia Dortmund wurde im Elfmeterschießen (0:0, 4:3) bezwungen. Schalkes neuer Torwart Ralf Fährmann (das Wortspiel kann man mal machen, aber bitte nur höchstens bis zum 2 . Spieltag) machte dabei mit zwei gehaltenen Elfmetern (Großkreutz, Perisic) von sich reden und gilt in nun in Fußball-Deutschland als erster Held der Saison.

So viel zur Erklärung. Zu dem doch recht langweiligen Drama auf dem Platz spielte sich gestern Abend aber auch ein weiteres Drama ab: Für das ZDF kommentierte wieder einmal Bela Rethy.

Und wie zwei erfahrene Fußballfans den Auftritt von Rethy, Schalke und dem BVB erlebt haben, möchte ich hier einmal wiedergeben. Und nein, der folgende Dialog ist nicht erfunden. Er spielte sich während der Partie via whatsapp genau so ab. Okay, an manchen Stellen ist er entschärft und gekürzt, damit sich die teils sprunghaften Gedanken nicht allzu kompliziert lesen. Aber ansonsten: Es ist die Wahrheit. Nichts als die reine Wahrheit.

**********

1. Kapitel:
Also, hinein in die Partie. Die erste Halbzeit.

Neutraler Beobachter: Boah, was geht mir der Rethy auf’n Sack.
BVB-Fan: Ach, geh mir weg mit der alten ranzigen Wurst.
Furchtbar ist der. Der Fußball im Jahr 2011 ist viel zu schnell für den alten, blinden Mann.

Das sagste was. Mit „unangespannt“ wird er wohl entspannt meinen.
Sorry, ich war kurz auf Sport1 und Eurosport und hab Copa und U19-EM gesehen…

Hast auch nix verpasst, außer ’nem dummen Kommentar.
Ok, jetzt bin ich aber zurück. „Fuchs der auffälligste Schalker bisher“?!?

Sagt der alte, blinde Mann.
Ganz genau. Ich finde ja auch Höwedes am auffälligsten bei Schalke.

Aber nur wegen seiner Schlumpfmütze.
„Kappe“, wie Bela sagt … aber komm, sein Kopfball war stark.

Jau, war er auch. Haste gesehen? Da taucht er ab, der Ralle.
„In Neuer-Manier“ kommentiert es die blinde Phrasen-Nuss.

So, Halbzeit. Freue mich jetzt auf Claus.
Pause. Die ZDF-Nachrichten.

2. Kapitel:
Und ab in die zweite Hälfte. Bela Rethy wundert sich, warum Schalke den Vertrag des 34-jährigen Raul noch nicht verlängert hat.

Klar, Bela würde jetzt schon bis 2014 mit Raul verlängern. Boah, und jetzt verwechselt der auch noch Löwe mit Piszczek und merkt es nicht.
Na, na, na, einfach den Schmerz wegatmen. Krass, wie schnell die Dortmunder vorne sind.
Boah, Mario.
(Götze scheitert an Fährmann)
Super, der Ralf.
Jepp. Sag mal, geht das mit Huntelaar jetzt so weiter?

Falls ja, dann muss der weg.
Ja, vielleicht kriegt Schalke ja noch so um acht Millionen für den.

Aber eins darf man nicht vergessen: Der spielt heute gegen den Deutschen Meister.
Ach sicher. Geil, kommen jetzt Perisic und Bender? Für Großkreutz und Kehl?

Nicht für Kehl.
Oje. Schade. Ich hätte Kevin runter genommen.

Schade, und Du hast Recht. Ich auch, aber Mario ist angeschlagen.
Aha, ok. Und vielleicht hat Kevin ja auch Elfer trainiert :-)

Kevin geht nach hinten. Und wird fliegen.
Genau, gelbrot nach Foul an Baumi.

Jupp. Aber Kevin hat die Haare schön.
Haha. Schöne Haare haben nur Roman und Gonzales Blanco.

Rauuul! Tut der überhaupt noch mit? Siehste nix von.
Der bringt dem Mats gerade Spanisch bei, damit der 2012 zu Real wechseln kann.

Haha. Fertig machen zum Jubeln. (Freistoß für Dortmund aus 18 Metern) Ach nee, Nuri ist ja weg.
Und verletzt.

Schwer sogar.
Ey, woher hat der Lukas das Selbstvertrauen? Toll!
(Starke Szene von Piszczek)
Für mich der beste Rechtsverteidiger der Liga.
Boah.

Mann, mann, mann. (Dortmund vergibt die nächste Torchance, es gibt immerhin Ecke)
Jetzt aber. Santana. Buuh.

Die Ecken sind scheiße.
Rauuuuul. :)

Och, tatsächlich. (Raul hat aufs Tor geschossen) Kehli gefällt mir gut.
Jo, ist okay.

Für so ’ne lange Pause. Ich find ihn toll.
Jaja, ich hab’s kapiert. Wer spielt zentral in der Saison? Bender mit?

Ilkay.
Genau! 3G im Mittelfeld.

Was?
Gündogan, Großkreutz, Götze!

Ah, verstehe, geil.
Die 90 Minuten enden 0:0.

3. Kapitel:
ZDF-Reporter Boris Büchler interviewt Susi Zorc.

Ist der Büchler doof?
Ja sicher. Schlimm.

Der sieht auch nur gut aus, der Blödmann. Lewis muss Pipi, daher die Hand. :)
Nee, der will eben was twittern. :-)

4. und letztes Kapitel:
Es geht ins Elfmeterschießen.

Elfer kann der Ralle.
Jo.

Der verschiebt. Doch nicht. (Edu trifft für Schalke)
Hmm.

Kevin.
Boah, jetzt der Doofe.

Hallo?!?
Hahaha. Jetzt hat er den Salat.
(Großkreutz verschießt)
Scheiße.
Sorry.

Egal.
Die Kappe hätte Benni jetzt auch abnehmen können. Cool, der Mo.

Wacker. Drin. (Der 18-jährige Leitner trifft)
Dafür gibt’s ’nen Klaps von Kloppo.

Boah.
Technik hat Jurado ja.
(Auch Jurado trifft) Der Perisic sieht aus wie ein Holländer. König Fährmann! Das freut mich für ihn.
Ja, schau: Ralle ist der Held! Gute Nacht, morgen Frühschicht.
Jau, ich geh‘ rüber zur ARD. Gute Nacht!

**********

Klopp & Sippel – was ist damals vor dem T-Punkt in Mainz passiert?

Auf Augenhöhe mit Mainz und Frankfurt nach elf Spieltagen…, sagt der wunderbare Fußballjournalistenfan Arnd Zeigler und wendet sich Jürgen! zu: Borussia-Dortmund-Trainer Jürgen Klopp.

Und bevor ich weiter zuhöre, muss ich es mal eben nachlesen. Äh, ja, also nach elf Spieltagen der aktuellen Bundesligasaison war der BVB ganz klar Erster vor Mainz, Leverkusen und – unglaublich tatsächlich – Eintracht Frankfurt!

In einer Tabellenregion mit Frankfurt und Mainz konnte natürlich schon damals nicht der Anspruch des BVB und der des Ironie-Duos Klopp/Zeigler sein – und wie wir alle heute wissen, hat Frankfurts Stürmer Theofanis Gekas längst wieder seiner launische Normalform erreicht und außer ihm trifft doch eh kaum ein Frankfurter die Bude. Wo der BVB ist, ist oben. Und wo Frankfurt ist, könnte es runter gehen.

Ein Highlight beim Beitrag für seine WDR-Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ ist zudem Zeiglers Frage, ob es zwischenmenschliche Gründe dafür gibt, den Ex-BVB-Stürmer Lothar Sippel – der lediglich von 1992 bis 1994 für Dortmund spielte und 1998 seine Karriere beendet hat – nun nicht mehr aufzustellen…

Hier also das grandiose erste Klopp/Zeigler-Video aus dem November 2010 (11. Spieltag):

(Video gefunden bei fr4nz47)

Und auch das zweite Video von Zeigler mit Klopp ist klasse. Klopp kann Zeigler nicht direkt in die Augen sehen, weil er ansonsten wohl loslachen müsste, Zeigler grinst stets wie ein kleines vorfreudiges Kind, das kapiert hat, dass es den Nikolaus gar nicht gibt und es jeden Moment allen Unwissenden verraten möchte.

Und so sieht die Fortsetzung im Fall Sippel aus:
Zeigler: Eine Frage, die sich jetzt auch viele stellen: Was wird aus Lothar Sippel?
Klopp: Ich hab ehrlich gesagt seit November nichts mehr von ihm gehört. Gut so.

Hier das zweite Klopp/Zeigler-Video (33. Spieltag):

(Video gefunden bein OnkelTUC)

Und jetzt frage ich mich aber doch: Welche Beziehung – außer der im ersten Video erwähnten Hessen-Auswahl-Vergangenheit – hat Jürgen Klopp zum heutigen Eventmanager Lothar Sippel? Ist dieses Gesippel etwa ein Running Gag unter den Dreien? Oder sind Klopp (ewiger Mainzer) und Sippel (1985- 1987 Hessen Kassel, 1989 – 1992 Eintracht Frankfurt) gar etwa doch hessische Rivalen und können sich nicht leiden? Der einzige Verein, bei dem beide in ihrer Spieler- & Trainerlaufbahn tätig waren, ist – Borussia Dortmund. Sippel hat für den BVB allerdings in 39 Spielen nur 5 Mal getroffen, erfolgreich sieht anders aus.

Später bekam Sippel dann Autogrammkarten von „Saturn“ und „T-Home“ und ließ sich auch mal vor x-Jahren – und jetzt kommt das Online-Fundstück der Woche –  vor einer Telekom-Filiale in Mainz zusammen grinsend mit Jürgen Klopp fotografieren.

@Jürgen Klopp: Was ist an dem Tag noch passiert?

Nachtrag vom 10. Mai 2011, 22.55 Uhr:

Zwar hat mir nicht Jürgen Klopp, aber prompt die Redaktion der WDR-Sendung „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ via Twitter geantwortet: Und die Kollegen sind der Meinung, ich würde „viel zu kompliziert denken – Lothar Sippel wurde spontan Teil dieser Geschichte.“ Danke für die Antwort!

„We have a grandios Saison gespielt“

Ach, sicher. Wenn ich Fußballprofi wäre, bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hätte, dann Deutscher Meister werden würde und um mich herum über 80.000 Tiere Menschen mir (und knapp 20 Anderen) zujubeln würden – ich würde mich auch vor jedes Mikrofon, jedes Diktiergerät, jeden Menschen, der einen Block und einen Stift in der Hand hält, stellen. Und vor jede Fernsehkamera sowieso.

Ich wäre so stolz und so glücklich, es wäre mir egal, wie meine Haare liegen würden. Es wär mir egal, wie verschwitzt ich bin und dass ich auch so stinke rieche. Es würde mich nicht interessieren, ob ich einen Schal um meinen Hals trage, obwohl mir verdammt heiß ist. Und es wäre mir egal, in welcher Sprache der Mensch gegenüber mit mir spricht. Ob er überhaupt spricht.

Und wenn er – sagen wir, es ist ein kurzhaariger Mann in schickem Anzug und Krawatte – dann spricht, dann würde ich als neuer und stolzer Deutscher Meister ihm auch antworten: Ich bin ja höflich.

Dass mir dieser Mann doch sehr arabisch vorkommt, nur wenig Englisch redet, meinen (deutschen) Namen nicht richtig betonen kann und zu Beginn auffällig oft mir das auch auf Deutsch gängige Wort äähhhh benutzt, lächele ich weg und fasse kurz meine Nasenspitze an. Ich höre den Mann ja auch kaum: Die Tiere Fans um mich herum sind so laut.

Und dann dann antworte ich: Yeah, is really. I think, we have a grandios Saison gespielt. And we play very well and so we have, we have to win the champion hier here.

Dann würde ich einfach mal abwarten, was mich dieser Mann noch so fragen würde. Ich glaube, ich würde mir diesen Schal nochmal ordentlich zurechtlegen. Ach ja, und die Haare natürlich auch. Lächeln würde ich, und zwischendurch wegschauen. Aber nicht denken, das bringt einen nur durcheinander.

Und meine zweite Antwort würde dann in etwa so lauten: Yeah ja, I think, all the team was for most famous and I think, we have a great Saison play and so we have to win the league.

Dann würde ich schnell thank you sagen, den Mann tätscheln und zufrieden weg gehen.

Genau so würde mein Leben aussehen, ein paar Minuten nach meiner ersten Deutschen Meisterschaft. Und sich dass meine Mitspieler in den nächsten Jahren Tagen über dieses Interview totlachen amüsieren würden, weil sich in diesem unglaublichen Internet alles finden lässt, wäre mir total egal.

Ich danke BVB-Torwart Roman Weidenfeller für diesen wunderbaren Auftritt vor der TV-Kamera von Dubai Sports.

(Video gefunden bei thearabianboy)